Kalte Hände und Füße: Vier Ursachen und was du tun kannst
Wenn du häufig kalte Hände und Füße hast, kann das sehr unangenehm sein. Doch kalte Extremitäten sind keine Seltenheit, insbesondere Frauen sind häufiger davon betroffen. Die Ursachen für kalte Hände und Füße sind vielfältig.
Auch die allgemeine Nährstoffversorgung spielt im Alltag eine Rolle. Eisen trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Magnesium trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei.
Erfahre hier, woran es liegen könnte, wenn deine Hände und Füße immer kalt sind und was du tun kannst, um im Alltag besser damit umzugehen.
1. Wieso werden unsere Hände und Füße so schnell kalt?
Wenn es kalt ist, verengen sich unsere Blutgefäße. Dies passiert zuerst in den Gefäßen der äußersten Gliedmaßen (Extremitäten), also in unseren Fingern, Fingerspitzen und Zehen, aber auch in den Ohrläppchen oder der Nasenspitze. Diese Körperteile werden auch insgesamt weniger durchblutet und reagieren daher besonders schnell auf die Außentemperatur. Sie werden also besonders schnell kalt, wärmen sich aber auch schnell wieder auf. Sicher kennst du das teils sehr unangenehme Kribbeln, wenn das Blut zurück in deine Finger schießt.
Dazu kommt, dass die Haut an den Händen und Füßen sehr dünn ist und die wärmende Fettschicht fehlt. Dies ist vor allem bei Frauen der Fall, daher leiden sie insgesamt häufiger unter kalten Händen und Füßen als Männer.
2. Vier Gründe für kalte Hände und Füße
Wenn Hände und Füße ständig kalt sind, können verschiedene Ursachen dahinterstecken:
Grund 1 für kalte Hände und Füße: Kälte von außen
Besonders anfällig für kalte Hände und Füße sind wir natürlich, wenn unsere Umgebungstemperatur niedrig ist. Bei einigen Menschen liegt die Toleranzgrenze höher, andere bekommen auch schon bei höheren Temperaturen frierende Hände.
Besonders bei Nässe oder wenn wir schwitzen werden die Hände schnell kalt. Durch die Verdunstungskälte auf der Haut ziehen sich die Blutgefäße mehr zusammen.
Grund 2 für kalte Hände und Füße: Der Lebensstil
Einige deiner Lebensgewohnheiten können einen Einfluss darauf haben, wie schnell deine Hände und Füße auskühlen. Dazu gehören beispielsweise
- langes Sitzen
- Einseitige Ernährung
- Bewegungsmangel
- Stress
- sehr kalte Umgebung
- zu wenig Schlaf
Grund 3 für kalte Hände und Füße: Wenn Kreislauf und Alltag eine Rolle spielen
Auch dein Alltag kann beeinflussen, wie warm sich Hände und Füße anfühlen. Gerade langes Sitzen, wenig Bewegung oder kalte Umgebungen können dazu beitragen, dass Hände und Füße schneller auskühlen.
Grund 4 für kalte Hände und Füße: Weitere Alltagsfaktoren
Auch regelmäßige Mahlzeiten, passende Kleidung und ausreichend Bewegung spielen im Alltag eine Rolle dabei, wie schnell du frierst. Oft kommen mehrere Faktoren zusammen.
3. Vier Tipps gegen kalte Hände und Füße
Wenn du immer wieder frierende Hände und Füße hast, kann das auf Dauer sehr unangenehm sein. Zum Glück gibt es einige Tricks, wie du dem entgegenwirken kannst.
Tipp 1 gegen kalte Hände und Füße: Halte dich warm
Was banal klingen mag, ist eine der effektivsten Maßnahmen gegen die Kälte in Händen und Füßen. Versuche, einem Wärmeverlust vorzubeugen, indem du die richtige Kleidung trägst. Gerade bei kühlem Wetter oder wenn du viel sitzt, kann die ein oder andere Extraschicht viel ausmachen.
Packe dir für den Fall der Fälle stets ein Paar Handschuhe oder dicke Socken ein. Auch kleine Heizkissen für unterwegs oder eine Wärmflasche können bei kalten Händen Abhilfe schaffen. Für die Wärme von innen kann ein heißer Tee sorgen, an dem du auch gleichzeitig deine Hände aufwärmen kannst.
Tipp 2 gegen kalte Hände und Füße: Erhöhe die Kalorienzufuhr
Im Winter braucht der Körper deutlich mehr Energie, um unsere Körpertemperatur aufrechtzuerhalten. Wenn du zu wenig isst, fehlt deinem Körper Energie für die Wärmeregulierung. Er reguliert dann die Körperwärme herunter, um die Energie für andere Körperfunktionen einzusparen.
Es ist daher wichtig, dass du ausreichend isst und mit der Ernährung auch alle 47 lebensnotwendigen Bausteine zu dir nimmst. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, melde dich hier für die kostenfreie 4-teilige Videoserie mit Coach Patric Heizmann an.
Tipp 3 gegen kalte Hände und Füße: Ernähre dich gesund
Damit dein Körper alle Funktionen ordnungsgemäß ausführen kann, musst du ihm wichtige Nährstoffe über die Ernährung zuführen. Das gilt auch für die Regulierung der Körpertemperatur.
Besonders bei der Umwandlung von Eiweiß aus der Nahrung in Energie wird viel Wärme im Körper erzeugt. Versuche daher, in jede Mahlzeit eine hochwertige Eiweißquelle, wie Nüsse, Linsen oder Eier einzubauen. Ein Eiweißshake kann dich zwischen den Mahlzeiten mit einer guten Extraportion Eiweiß versorgen.
Vermeide es außerdem, zu viel Zucker zu essen. Stark schwankende Mahlzeiten können dazu führen, dass du dich im Alltag schneller ausgekühlt fühlst.
Achte auch darauf, ausreichend Vitalstoffe zu dir zu nehmen. Eisen trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei und trägt zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin bei. Eine regelmäßige Aufnahme über die Ernährung oder durch Nahrungsergänzungen kann Teil einer bewussten Routine sein.
Magnesium trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei und trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Auch hier kann eine regelmäßige Aufnahme über die Ernährung oder durch Nahrungsergänzungen sinnvoll in den Alltag passen.
Tipp 4 gegen kalte Hände und Füße: Bewege dich mehr
Wer sich viel bewegt, treibt seinen Kreislauf an und fördert die Durchblutung im ganzen Körper. Eine höhere Muskelmasse sorgt überdies dafür, dass wir weniger frieren.
Gut geeignet sind regelmäßige Spaziergänge und Fahrradtouren, Sportarten wie Yoga oder auch schweißtreibende Trainingseinheiten.
Du möchtest deine Durchblutung noch mehr in Schwung bringen? Dann probiere es doch mal mit Wechselduschen.
4. Unser Fazit zum Thema kalte Hände und Füße
Es kann sehr störend sein, wenn deine Hände und Füße ständig frösteln. Mit der richtigen Kleidung, einer gesunden Ernährung und ausreichend Bewegung kannst du dem Frieren im Alltag gut begegnen.
Auch eine bewusste Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen kann im Alltag sinnvoll sein. Wenn du mehr zu Eisen erfahren möchtest, trägt Eisen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Wenn du mehr zu Magnesiumcitrat erfahren möchtest, trägt Magnesium zum Elektrolytgleichgewicht bei.
Wenn deine kalten Hände und Füße trotz dieser Maßnahmen immer wieder auftreten oder dich im Alltag stark einschränken, solltest du die Beschwerden ärztlich abklären lassen.