Die 10 größten Ernährungsmythen
Auch Supermärkte glänzen immer wieder mit neuen Produkten, die teils mit gewissen Ernährungsmythen die Werbetrommel schlagen. Doch was stimmt davon nun?
Einiger dieser hartnäckigen Ernährungsmythen wollen wir nun auf den Grund gehen und beiseite schaffen.
In diesem Artikel erfährst du:
- Welche Ernährungsmythen sich tapfer am Leben halten und was dahintersteckt.
- Zu welchen Alternativen du greifen kannst.
1. Gemischter Salat mit fettarmem Dressing ist besonders gesund
Nein, dem ist leider nicht so. Denn die enthaltenen Vitamine E, D, K und A sind fettlöslich und benötigen, um von deinem Körper aufgenommen werden zu können, eine gewisse Fettmenge als Transportmittel. Ein fettarmes Joghurt-Dressing schlägt zwar nicht auf dein Kalorienkonto, kann aber dafür sorgen, dass wertvolle Vitamine nicht in deinen Organismus gelangen und sich somit zügig in Richtung Ausgang bewegen.
Greife lieber zu einem hochwertigen Essig-Öl-Dressing. Dieses schmeckt nicht nur lecker, sondern liefert noch ungesättigte Fettsäuren mit dazu.
2. Frucht-Smoothies für die tägliche Portion Obst
Leider enthalten gekaufte, vermeintlich gesunde Smoothies einen hohen Anteil an Fruktose. Der Konsum von einer handelsüblichen Flasche kann sich so rasant in eine Zuckerbombe verwandeln.
Bevorzuge lieber das Obst am Stück oder mixe dir einen grünen Smoothie aus Gemüse und ein paar Beerenfrüchte. Das kann im Alltag oft besser sättigen und bringt meist eine ausgewogenere Zusammensetzung mit sich.
3. Eier sind schlecht für meinen Cholesterinspiegel
Nein, denn einzelne Lebensmittel bestimmen den Cholesterinspiegel nicht isoliert. In Bezug auf den Cholesterinspiegel gelten Eier daher eher als unbedenklich.
Sie enthalten viel Protein und eignen sich daher als ausgezeichneten Zwischensnack.
4. Das Garen in der Mikrowelle zerstört alle Nährstoffe
Leider genießt die Mikrowelle immer noch einen schlechten Ruf, allerdings zu Unrecht. Denn die Speisen werden durch Reibungsenergie erwärmt, welche die Wassermoleküle zur Bewegung anregt. Die Hitze wird also grob gesagt mittels Reibung erzeugt.
Nährstoffe, besonders Vitamine, werden allgemein durch zu intensive Erhitzung zerstört. Bei der konventionellen Zubereitung auf dem Herd oder im Backofen können sogar tendenziell mehr Vitamine verloren gehen.
Achte bei der Zubereitung in der Mikrowelle auf eine gleichmäßige Erwärmung und rühre zwischendurch gut um. Durch eine schonende Herangehensweise können die meisten Nährstoffe erhalten bleiben.
5. Dunkles Brot ist gesünder als Weizenbrot
Die Lebensmittelindustrie hat hier einige Tricks auf Lager. Oft wird dunkles Brot mit färbenden Zutaten wie Malzextrakt oder Zuckerrübensirup versetzt. Die dunkle Farbe und ein paar dekorative Körner auf der Kruste lassen den Anschein erwecken, dass es sich um ein vollwertiges Brot handelt.
Im Grunde genommen sagt die Farbe allein aber wenig über Vollkornanteil und Zusammensetzung aus und ist im Zuge dessen nicht automatisch gesünder.
Schaue beim Kauf genau hin. Nimm die Zutatenliste unter die Lupe und tendiere zu einem vollwertigen Vollkornbrot ohne Zusatzstoffe oder einem Brot aus hellem oder dunklem Natursauerteig.
6. Vitaminzusätze in süßen Getränken oder Süßwaren unterstützen meinen täglichen Bedarf
Getränke oder Süßigkeiten, die mit einem extra Kick an Vitaminen werben, sind leider leere Versprechen. Denn oftmals befinden sich noch Farbstoffe, Zucker oder andere Zusatzstoffe unter der Zutatenliste.
Gerade Zucker zeigt, dass nicht einzelne Zusätze, sondern immer die gesamte Zusammensetzung eines Produkts zählt. Letztlich sind süße Getränke oder Süßwaren mit Vitaminen nicht automatisch eine sinnvolle Wahl für den Alltag.
Trinke lieber Wasser oder Tee mit einem Spritzer Zitronen- oder Orangensaft. Dieses kann dich und deinen Körper erfrischen. Bei Süßigkeiten gilt, weniger ist mehr. Nasche daher gerne mit Genuss.
7. Kohlenhydrate am Abend behindern mich beim Abnehmen
Pauschal trifft diese Aussage nicht zu, denn letztlich kommt es auf die Tages-Energiebilanz und auf die Qualität der Kohlenhydrate an.
Deinem Körper kann es also egal sein, wann er Kohlenhydrate bekommt. Entscheidend sind vor allem die gesamte Energiemenge, die Portionsgröße und wie gut die Mahlzeit in deinen Alltag passt.
Falls du zu denjenigen gehörst, die abends gerne mal Kohlenhydrate essen, lohnt es sich vor allem auf die individuelle Bekömmlichkeit und eine ausgewogene Zusammenstellung der Mahlzeit zu achten.
8. Täglich 15 Minuten Sonne reichen für meinen Vitamin-D-Spiegel aus
Diese Aussage stimmt nur bedingt. Denn gerade in Deutschland hast du nur von April bis Oktober die Möglichkeit, dein Vitamin-D-Depot zu füllen. Das auch nur zwischen 12 und 15 Uhr. Um den bestmöglichen Effekt zu erzielen, müsstest du dich in diesem Zeitraum von beiden Seiten ohne Verwendung von Sonnencreme in die Sonne legen.
Doch gerade der heutige Lebensstil kann die Angelegenheit erschweren. Deshalb kann es sinnvoll sein, die eigene Alltagsroutine rund um Sonnenlicht und Jahreszeiten bewusst zu betrachten.
Wer dabei auf eine einfache Ergänzung für den Alltag setzen möchte, findet mit Vitamin D3+K2 von VitaMoment eine praktische Option.
9. Zu viel Fett ist ungesund
Die Sorge vor zu viel Fett ist immer noch gegenwärtig, dabei sind Fettsäuren ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Besonders ungesättigte Fettsäuren können nicht vom Körper hergestellt werden und müssen über die Nahrung zugeführt werden. Hier gilt es ein ausgewogenes Verhältnis zwischen verschiedenen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren herzustellen. Entscheidend ist dabei nicht die Fettmenge allein, sondern vor allem die Fettqualität und das gesamte Ernährungsmuster.
Baue gerne etwas mehr gute Fettsäuren in deinen Speiseplan ein.
Omega 3 von VitaMoment passt für viele Menschen gut in eine bewusste Fettroutine im Alltag.
10. Beeinflusst Schokolade mein Hautbild automatisch?
Nicht unbedingt, denn das Hautbild wird von vielen Faktoren beeinflusst. Dazu zählen unter anderem die allgemeine Ernährungsweise, Stress oder auch die individuelle Pflegeroutine.
In Hinblick auf Schokolade probiere gerne mal die hochprozentige mit einem Kakaoanteil von mindestens 75 % aus. So kannst du Schokolade ganz bewusst und mit Genuss in deinen Alltag integrieren.
Fazit
Viele Ernährungsmythen erhalten sich tapfer aufrecht.
Versuche weitere in deinem Alltag aufzudecken und den Sinn zu hinterfragen.